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Gemeinsam ist besser als einsam

Hallo du,

heute ist wieder Montag und Zeit für meine Gedanken…
Kennst du das auch? Das Kinderzimmer sieht am Abend wieder sehr bespielt aus, was natürlich wunderbar ist!
Nur, das ständige Aufräumen ist zermürbend und auch bisweilen anstrengend.
Du wünschst dir, dass dein Kind das endlich auch mal allein macht bzw. einfach mal von sich aus hilft.
Aber leider ist dies überhaupt nicht der Fall.
Ab und zu hast du dein Kind aufgefordert, mitzumachen, aber irgendwie bist du doch am Ende damit allein gelassen worden, weil es doch allein irgendwie schneller geht und du, nach einem anstrengenden Tag, auch gern einfach nur mal entspannen möchtest.

Wir alle kennen das!

Wenn du wirklich möchtest, dass dein Kleinkind oder auch Schulkind irgendwann allein sein Zimmer aufräumt, gibt es heute verschiedene Punkte, die wichtig sind, zu tun, damit du deinem Kind bindungsorientiert das Aufräumen beibringen kannst…

1. Mach es mit ihm gemeinsam! Denn zu zweit macht es viel mehr Spaß! Im Laufe der nächste Monate (oder Jahre, wenn es noch sehr klein ist), wird es lernen, mit deiner Hilfe eine Ordnung und Struktur zu erlernen, was mich gleich zum 2. Punkt bringt…
2. Sei sein Vorbild, d.h. zeige deinem Kind, wie man aufräumt, indem du es vormachst. Je leichter die Ordnung, desto besser… eine Männchenkiste, eine Tierkiste, eine Bauklotzkiste…
Diese Form der Ordnung ist auch für sehr kleine Kinder leicht nachvollziehbar.
3. Gib deinem Kind eine klare Aufgabe mit einer eindeutigen Handlungsaufforderung: “Du bringst bitte alle Tiere in die Tierkiste.” “Du legst bitte alle Stifte in die Stiftebox.”
4. Ritualisiere das Aufräumen: Rituale bringen Sicherheit durch die tägliche Wiederholung und unsere Kinder lernen durch genau diese Wiederholung den Ablauf, den sie dann automatisieren, z.B. jeden Abend nach dem Abendbrot.
5. Gib ihm in der 1. Zeit Immer dieselbe Aufgabe, das schafft Zutrauen, Klarheit und Selbstbewusstsein (Du bist der Tierexperte)
6. In der Kürze liegt die Würze: Für den Anfang reichen 5-10 Minuten. Ihr Kind soll ja weiterhin motiviert sein. 
7. Motiviere und wertschätze dein Kind (“Du kannst wirklich sehr gut aufräumen!” u.s.w.)
8. Nimm dir die Zeit! Bitte keine hektischen Aufräumsituationen schaffen, denn das wird nur zu einer Krisensituation zwischen euch kommen.
9. Sei innerlich entspannt und ruhig: Wenn du entspannt bist, wird dein Kind dir folgen!
10. Sei liebevoll konsequent, auch wenn es am Anfang nur eine Kiste, oder zwei Spiele sind. 

Wenn ihr diese Zeit gemeinsam nutzt, lernt dein Kind ganz automatisch, entspannt und ohne Druck das Aufräumen, denn du begleitest es liebevoll und zeigst ihm als sein wunderbares Vorbild, wie es funktioniert!
Denn gemeinsam seid ihr stark (natürlich allein auch ;  ) )
Ganz viel Spaß dabei!

Deine Laura

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