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Schritt für Schritt

Hallo du, 

heute ist wieder Montag und Zeit für meine Gedanken…

Kennst du das auch? 

Du bist den gesamten Tag mit tausend Dingen, Aufgaben, Pflichten, Tätigkeiten beschäftigt… und manchmal sogar mit mehreren Tätigkeiten gleichzeitig……

Abends liegst du (im besten Fall) auf der Coach (wenn du nicht schon bei deinem Kind/deinen Kindern eingeschlafen bist) und sehnst dir eigentlich nur noch dein Bett herbei?

Darf ich dich fragen, wie sich das anfühlt?

Gerade jetzt, wenn du das liest?

So sollte doch das Elternsein eigentlich nicht sein, oder?

Wir denken, wir schaffen mehr, sind effektiver, produktiver, wenn wir viele Dinge gleichzeitig erledigen, weil dies uns im Laufe der letzten Jahre oder sogar Jahrzehnte eingeredet wurde, Effizienz sei das A und O.

Leistung, egal wo und wie wir sind?

Multitasking als das Allheilmittel fürs Schaffen und Erledigen, fürs Abarbeiten und Abhaken, fürs To- Do Listen leeren, um wieder neue zu füllen..

fürs diszipliniert sein und die Contenance wahren,… Puuuhhhh!

Ich muss gestehen, ich bin ein Genussmensch, egal, in welcher Lebenslage.. Ich bin zu emotional und zu ehrlich mit mir und anderen, um permanent zu leisten.., mich und andere zu disziplinieren. Das liegt mir sehr fern.. immer schon!

Vor allem, wenn ich aus Zwang oder Druck etwas machen muss, und dann noch mehrere Dinge gleichzeitig, sinkt bei mir schnell die Lust, die Laune und vor allem, und das ist bei uns allen so, die Energie und die Kraft.

Viele von uns merken es nicht währenddessen, sondern erst abends auf dem Sofa, oder aber auch erst nach Jahren. Je nachdem, wie sehr sie auf ihr inneres Gefühl, ihr Bedürfnis und ihren Körper hören.

Mutlitasking.. wie wenig genussvoll, bewusst und vor allem achtsam ist das eigentlich?

Es ist mittlerweile erwiesen, dass wir uns weniger gut konzentrieren, wenn wir mehrere Sachen gleichzeitig tun, sind schnell ausgelaugt und nie ganz bei einer Sache.. mit dem Kopf und dem Herzen…

Wenn eins meiner Kinder mir etwas erzählt, möchte ich aufmerksam sein, vollends und zu 100%.

Früher habe ich währenddessen abgewaschen, aufgeräumt und viele andere Dinge parallel gemacht.

Doch, es fehlt der wichtige Augenkontakt, das Mitfühlen, das Wirklich da und in dem Gespräch sein.

Also, was nun?

Monotasking, so ineffektiv und zeitraubend es erstmal klingen mag, weil wir doch so viele Aufgaben und Pflichten haben, schützt dich vor Erschöpfung, vor Unaufmerksamkeit, davor, deine eigenen Bedürfnisse nicht mehr zu sehen, weil du wie eine Maschine automatisiert in Action bist..´ 

Wir verlieren den Blick für das, was wir nicht müssen und manchmal auch für das, was wir mögen und verlieren uns in einem Strudel..

Schon Beppo Straßenfeger aus dem wundervollen Roman “Momo” sagte:” Sieh niemals die ganze Straße, sondern immer nur den nächsten Schritt.”

Mache all deine Tätigkeiten nacheinander, gönne dir bewusste und kurze Pausen dazwischen. Hechle nicht durch den Tag, denn am Ende wirst du weniger erreicht haben, als mit Ruhe und kleinen Schritten, die aufeinander folgen. 

Also, beobachte dich doch diese Woche einmal selbst, machst du wirklich nur eine Aufgabe zu einem Zeitpunkt?

Versuch es doch aus und nehme den Unterschied wahr!

Ich wünsch dir ganz viel Spaß dabei und freue mich sehr von dir zu hören!

Ich freue mich schon sehr darauf!

Deine Laura

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